Der Iran wird kräftig weiter an seinem „friedlichen“ Atomprogramm arbeiten. Um sich hier in der UNO zu decken, wird weiterhin versucht, den Westen zu spalten. Hierzu wird nicht nur die Israel Karte gespielt, sondern auch viel Geld in die Hand genommen, um Sympathien zu kaufen.
Jetzt ist es mit der OMV also an Österreich hier beglückt zu werden. Mit einer gewaltigen Investition des österreichischen Unternehmens, wird das Erdgas des Iran nutzbar gemacht. Nachdem einige Milliarden Euro versenkt werden, kann es sich Österreich kaum mehr leisten, auf der Seite des Westens zu stehen und echte Sanktionen gegen den Iran mitzutragen.
Ich kann natürlich nicht wissen, wie es wirklich weitergehen wird im Iran, aber ich kann mir gut folgendes Szenario vorstellen.
Wenn nun in einigen Monaten oder Jahren der Westen vor der Entscheidung steht, einem weiteren fundamental Islamischen Staat den Besitz einer Atombombe zu gewähren oder einzugreifen, wird Österreich dank dieser Investition fest in der Tasche des Iran sein.
Wenn sich dann Israel tatsächlich verteidigen muss, weil ja mit dem Einsatz dieser Islamischen Bombe auf seinem Staatsgebiet rechnen muss, wird es Luftschläge im Iran geben. Ich würde die Chancen als hoch einschätzen, daß dann ein ganz modern gebauter Industriekomplex im Iran ein wunderbares Ziel für die israelischen Bomber darstellt.
Wenn dann der Schadensfall eingetreten ist und hoffentlich die Atomkrise abgewendet wurde, wird hier das große Heulen und Zähneknrischen beginnen. Die Verluste der OMV werden durch eine Staatshaftung und damit durch den Steuerzahler gedeckt werden und der Durchschnittsösterreicher wird wieder eine ähnliche Meinung über „die Juden“ haben wie 1938.
Ist eine Sonderrendite von 0,5% auf OMV Aktien die Chance auf dieses Szenario wert? Die österreichische Politik sagt ja. Die Amerikaner sagen nein.
Böse Amis.